AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Maklerfirma Caroline Regge

1. Grundsätze
Die oben genannte Firma (nachstehend "Maklerin" genannt) ist als Unternehmer im Sinne von § 14 BGB in der Eigenschaft als Immobilienmaklerin im Sinne der §§ 652 ff BGB gegen Entgelt (Provision) tätig. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind Gegenstand eines mündlichen oder schriftlichen Maklervertrages. Spätestens mit der Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Maklerin werden diese AGB gültig. Die Tätigkeit der Maklerin ist auf den Nachweis oder die Vermittlung von Kauf- oder Mietverträgen über Grundstücke, Häuser, Wohnungen oder Renditeobjekte oder grundstücksgleichen Rechten (im weiteren Immobilien genannt) ausgerichtet.

2. Zustandekommen des Maklervertrages
Für das Zustandekommen des Maklervertrages ist die Schriftform nicht erforderlich. Der Maklervertrag kann rechtswirksam auch dadurch zustande kommen, dass die Maklerin ein Kaufobjekt offeriert (z.B. Zeitung, Aushang, Internet), dabei als Maklerin zu erkennen ist, ihren Provisionsanspruch im Falle des Erfolges beziffert und ein Interessent sich an sie wendet, um Leistungen von ihr abzurufen (z.B. Aushändigung eines Exposés).

Im Falle eines Mietobjektes ist, wenn ein Provisionsanspruch gegenüber dem Wohnungssuchenden entstehen soll, ein Suchauftrag des Wohnungssuchenden für das Zustandekommen eines Maklervertrages in Textform erforderlich.

Der Maklervertrag zwischen einem Vermieter und der Maklerin kommt mit der Erteilung des Auftrages durch den Vermieter und Annahme durch die Maklerin zustande.

Getroffene Individualvereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.

Kommt durch den Nachweis oder die Vermittlung durch die Maklerin ein notarieller Kaufvertrag oder ein Miet-/Pachtvertrag zustande, so ist eine Maklerprovision zu Gunsten der Maklerin verdient bzw. fällig. Solange die Tätigkeit der Maklerin ursächlich für den Vertragabschluss war, entsteht ein Provisionsanspruch zu Gunsten der Maklerin auch dann, wenn der Vertrag zu Bedingungen abgeschlossen wurde, die von dem Angebot der Maklerin abweichen, wenn der angestrebte wirtschaftliche Erfolg, anstelle der angebotenen bzw. nachgewiesenen Vertragsmöglichkeit, durch einen anderen Vertrag bzw. durch Zuschlag bei der Zwangsversteigerung erreicht oder ein wirtschaftlich vergleichbarer Vertrag abgeschlossen wurde.

3. Weitergabeverbot
Angebote, Mitteilungen und sämtliche Informationen (einschließlich der Objektnachweise) der Maklerin sind ausschließlich für den Adressaten bestimmt. Eine Weitergabe an Dritte ist ohne Vorliegen einer schriftlichen Einwilligung der Maklerin ausdrücklich untersagt. Verstößt der Adressat gegen dieses Verbot und schließt der Dritte oder weitere Personen, an die der Dritte seinerseits die Information weitergegeben hat, einen Hauptvertrag ab, so begründet dieses einen Schadensersatzanspruch gegen den Adressaten in Höhe der vereinbarten bzw. angebotenen Maklerprovision.

4. Vorkenntnis
Ist dem Adressaten bzw. Kunden der Maklerin die nachgewiesene Gelegenheit zum Abschluss eines Miet- oder Kaufvertrages bereits bekannt, ist dieser verpflichtet, dies der Maklerin unverzüglich spätestens innerhalb von sieben Tagen unter Offenlegung der Informationsquelle schriftlich mitzuteilen. Wird diese Pflicht versäumt, so steht der Maklerin bei Zustandekommen eines Kaufvertrages der volle Provisionsanspruch zu.

5. Vollmacht
Der Verkäufer/Vermieter/Verpächter erteilt der Maklerin Vollmacht zur Einsichtnahme in das Grundbuch, in alle behördlichen Akten, als auch gegenüber dem WEG-Verwalter zur Ausübung von Rechten, wie sie ihm als Wohnungseigentümer zustehen.

6. Haftungsbegrenzung
Die Angebote der Maklerin sind freibleibend und unverbindlich. Der Zwischenverkauf bzw. die Zwischenvermietung bleibt dem Eigentümer der Immobilie vorbehalten. Die Maklerin weist darauf hin, dass die Informationen zu von ihr angebotenen Immobilien vom Verkäufer/Vermieter/Verpächter oder von einem von diesen beauftragten Dritten stammen. Der Kunde stellt die Maklerin von einer Verpflichtung zur Überprüfung dieser Informationen auf Richtigkeit frei. Es obliegt dem Kunden, die Informationen und Angaben auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Die Maklerin übernimmt daher für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Informationen keinerlei Haftung. Die Haftung der Maklerin ist auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten begrenzt.

7. Doppeltätigkeit
Im Falle dessen, dass es sich um einen zu vermittelnden Kaufvertrag handelt, darf die Maklerin sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer provisionspflichtig tätig werden. Im Falle eines zu vermittelnden Mietvertrages darf die Maklerin nur entweder für den Vermieter oder nur für den Mieter provisionspflichtig tätig sein.

8. Erstattung von nachgewiesenen Aufwendungen
Für den Fall, dass der Vertragsabschluss nicht zustande kommt, ist der Kunde verpflichtet, der Maklerin die in Erfüllung des erteilten Auftrages entstandenen und nachgewiesenen Aufwendungen zu erstatten. Hierzu gehören insbesondere Kosten für Inserate, Telefonkosten, Fahrtkosten etc.. Die Erstattung darf jedoch 25 % der zu erwartenden Provision nicht überschreiten. Bei einem Wohnungssuchenden ist der pauschale Aufwendungsersatz auf 25,00 € begrenzt.

9. Verjährung
Ansprüche des Kunden gegenüber der Maklerin verjähren nach drei Jahren. Sollte die gesetzliche Verjährungsfrist im Einzelfall eine kürzere sein, so gilt diese.

10. Gerichtsstand
Ist der Kunde Vollkaufmann im Sinne des HGB, so ist Gerichtsstand der Firmensitz der Maklerin, d.h. Cuxhaven. Im Übrigen geltend die gesetzlichen Bestimmungen.

11. Salvatorische Klausel
Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGB oder des Maklervertrages unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Die unwirksamen Regelungen sind durch solche zu ersetzen oder zu ergänzen, die dem ursprünglichen Vertragswillen der Parteien in gesetzlich zulässiger Weise am nächsten kommen.

Cuxhaven, den 30.11.2017

Maklerfirma Caroline Regge